wenn ich ehrlich bin hatten wir heute schon unser drittes wochenteuer (wundervoll romantisch und cozy und entspannt und nicht zu hause), leider komme ich mit dem posten nicht hinterher.
meine woche war … äh… schräg. gestern nacht hat mein liebster mich mit den jungs vom flughafen abgeholt. ich habe es tatsächlich geschafft mich aus akron, ohio, trotz schnee zu selbst-evakuieren (da kann man nicht hin, das war wie ‘the day after’)...
wenn ich mittwochs nach hause komme habe ich den kopf voller bild- und ton-snippets mit einer flugzeugturbinen hintergrundmusik. schade, dass ich nicht besser schreiben kann. mein lieblings-ton snippet der woche – ariane: “t [kunde], enjoy the observation!” t: “pff, yeah, whatever”. mein lieblings bild-snippet: ich, in detroit auf dem flughafen, suche meinen connection-flight nach akron und sehe auf der anzeigetafel neun fiese buchstaben: CANCELLED. vier stunden später stehe ich in einer hotel bar in detroit mit einer truppe fellow CANCELLED victims: ein ägyptischer ingenieur, welcher schaltpulte für kernkraftweke designed, eine koreanische PHD lady, welche ständig sagt “me so hooorny” und der weiblichen, tubo-behupten version von elvis aus nashville. ich habe den ganzen abend darauf gewartet, dass jim jarmusch auf dem set aufschlägt.
dann meine hotelbettdecke, welche meine haare statisch auflädt, ein duschvorhang, welcher sich unbedingt an meinen arsch magneten will und haare in meiner dusche, welche – obwohl ich sie zehn minuten anstarre – schwarze haare sind, welche nicht rot werden wollen. 3000 kalorien salate mit deepest fried chicken und methadon chicks im fernsehen. dann der drug enforcement officer, senior, international drug busts, neben mir im flieger nach CANCELLED, welcher mir erklärt, dass obama ein moslem und deswegen unwählbar ist und ich ihm, ich weiss jetzt auch nicht mehr warum, erzähle, dass ich drei mäuse mit klebefallen gefangen habe – während ich die ganze zeit überlege, ob er wegen mir neben mir sitzt – und er dann sagt “so, does that mean that you are vegan?”
wenn ich dann nach hause komme, mit meiner flugzeugturbine im kopf, lege ich mir – ganz hendrix – erstmal zwei meiner left-over schmerztabletten ins offene auge, warte 5 minuten, til I hear the scream of the butterfly.


Comments
danke dafür!
es war bestimmt schrecklich. aber das zu lesen war großartig! es grüßt, solette.
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