ich glaube die photoklasse ist eigentlich nur eine lektion in demut. nachdem ich in der ersten kritik ganz tolles feedback zu meinem schallplattenspieler photo bekommen habe ging es eigentlich nur noch bergab. zwar ‘sehe’ ich inzwischen besser, farben, texturen, gute photospots. ich liege mehr auf dem boden rum und klettere über zäune – bessere photos produziere ich deswegen nicht.
anyways, depth of field – ich bin mit L zu einem alten deutschen friedhof im westen chicago’s gefahren, ‘forest home’, dort liegen unter anderem die haymarket märtyrer begraben. ausserdem gab es dort viel wasser und matsch. da wir ausschliesslich (50mm) s/w (f1.8) schiessen, war ein friedhof eigentlich ideal, eh alles grau, das wetter hat auch mitgespielt – auch grau.
gelernt: – kniepads oder suffer, oder besser noch: ein kanalarbeiter overall – f-stops sind ein super werkzeug. schichtweise können bildelemente betont, bzw. bis zur unkenntnis verweicht werden. zb. freund vor oma’s alter schrankwand – schrankwand weg, freund scharf – es ist einfacher schöne bilder mit einem shallow depth of field zu schiessen – es macht spass und ist einfacher unbewegliche objekte zu photogaphieren
– meine kamera hat einen knopf, welcher die tiefenschärfe anzeigt (depth of field preview)



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